Der gelbe Gloster
Härter u.grober i.Gefieder
>weicher u. feiner wie obige Henne
Desweiteren sind immer wiederkehrende Einkreuzungen von guten grünen Typvögeln nötig . Der fortwährende Gebrauch von Gelb x Gelb ist von großem Schaden. Zwar wird die Nachzucht nicht an der Qualität der Struktur oder Textur leiden (auch wenn Intensive benutzt werden ) aber der Jungvogel wird zu lang und schmal. Es mangelt ihm aber an gutem Typ. Als Partner für die Zucht sind mir gute Grüne die aus einer Verpaarung A x B stammen am liebsten , weil sie den Typ mitbringen und auch farblich ansprechend mit einem feinem Gefieder sind.1,o aus solch einer Verpaarung der auch nach 3 Jahren ein gutes Gefieder aufweist.
Einen guten Stamm gelber Gloster aufzubauen erfordert seitens des Züchters eine gewisse Sachkenntniss. Die doch sehr zahlreich auftretenden Probleme ,wie zu lange Beinlänge und auch zu große Schnäbel sind erhebliche Mängel. Oft sind die Haubenfedern zu fein und haben haarähnliche Textur die weit entfernt sind von der geforderten Gänseblümchenfeder in der Corona. Durch diese feinen Federn entstehen oft die Lücken im Nackenbereich. Eine Verpaarung von einem farblich guten Conort mit einer blassgelben Coronahenne mit ansprechendem Typ bringt mit bedeutend mehr Sicherheit den erhofften Erfolg. Wenn nicht , muß man seinen besten grünen Coronahahn dafür opfern, und ihn mit einer der farblich kräftigsten Consorthenne verpaaren. Wenn gute Consorthennen in gelb gewählt werden , (Hennen weil sie gewöhnlich den Typ besser vererben) ist es möglich gute B-Hähne zu nehmen. Meistens nutzt es beiden Farben. Auf diese Weise kann man gute Coronas anders nutzen. Wenn man als Glosterzüchter den Wunsch hat , Gelbe als festen Stamm zu züchten , so muß von Anfang an darauf geachtet werden , den Stamm von Zeit zu Zeit mit guten Grünen aufzufrischen. Auch Dunkelschecken können in der Zucht sehr wertvoll sein.
Viel Erfolg und Freude in der Zucht
Euer Heinrich .
